UMBENENNUNG IN DGEKW DGEKW-KONGRESS 2022 MITGLIEDSANTRAG

Aktuelle Nachrichten

Stellungnahme der DGEKW zum Krieg in der Ukraine
Die Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft e.V. verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine auf das Schärfste. Wir sind entsetzt über den unnötigen Tod so vieler Menschen, über das Leid und das Ausmaß der Zerstörung. Allen Menschen in der Ukraine und in Russland, die sich unter Einsatz ihrer Freiheit oder ihres Lebens für ein Ende des Krieges einsetzen, gebührt unsere uneingeschränkte Solidarität.
Als Vertreterinnen und Vertreter einer Disziplin, die sich auch mit Fluchtmigration, mit der  politischen Instrumentalisierung von Geschichtsbildern sowie mit Nationalismen befasst, sind wir schockiert, wie grundlegende Werte mit Füßen getreten werden und wie der Wunsch nach Freiheit und Demokratie mit äußerster Brutalität und Waffengewalt zerstört werden soll.
Wir sind solidarisch mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Russland und in der Ukraine, die sich der aggressiven Politik Putins entgegenstellen.
Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW):
Umbenennung vollzogen
Mit sofortiger Wirkung firmiert der Fachverband unter „Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW) e.V.“. Der entsprechende Antrag auf Satzungsänderung wurde von den zuständigen Behörden bewilligt und der Eintrag im Vereinsregister am Sitz in Marburg vollzogen.
Die DGEKW führt somit die Rechtsnachfolge der 1963 gegründeten „Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) e.V.“ fort, die ihrerseits aus dem „Verband der Vereine für Volkskunde“ (gegründet 1904) hervorging.
Das für die Umbenennung erforderliche Quorum wurde auf der dgv-Mitgliederversammlung am 22. September 2021 erreicht. Vorangegangen war ein ca. 18-monatiger intensiver Prozess unter Einbezug von Ergebnissen aus Mitgliederbefragung und fachöffentlicher Podiumsdiskussion.
Die DGEKW bedankt sich bei allen am Prozess beteiligten Personen für ihr Engagement.
Weitere Informationen
DGEKW-Kongress 2022: Website aktiviert, Anmeldungen ab sofort möglich!
Unter www.dgekw-kongress.de können Sie ab sofort alle notwendigen Informationen zum 43. DGEKW-Kongress abrufen und Anmeldungen vollziehen. Die Veranstaltung mit mehr als 70 Teilbeiträgen findet unter dem Titel „Zeit. Zur Temporalität von Kultur“ vom 4. bis 7. April 2022 statt.
Wegen mangelnder Planungssicherheit aufgrund der COVID 19-Pandemie hatten sich Veranstalter*innen und Ausrichter*innen nach einer ersten Verschiebung des ursprünglichen Termins im Herbst 2021 im Januar 2022 entschieden, die Tagung als Online-Konferenz durchzuführen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Hermann Bausinger (1926–2021)
dgv trauert um Ehrenmitglied
Prof. Dr. Hermann Bausinger ist am 24. November 2021 in Reutlingen verstorben. Bausinger hat in verschiedenenen Rollen die Entwicklung des Fachverbandes über Jahrzehnte maßgeblich geprägt: von 1977 bis 1983 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, von 1963 bis 1967 sowie von 1983 bis 1987 Mitglied im Hauptausschuss der dgv. Von 1967 bis 1983 fungierte er als Herausgeber der Zeitschrift für Volkskunde. Hermann Bausinger wurde auf der dgv-Mitgliederversammlung 1999 in Halle einstimmig zum Ehrenmitglied des Verbandes gewählt.
Die Deutsche Gesellschaft für Volkskunde wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und spricht seiner Frau, seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden ihr aufrichtiges Beileid aus.
dgv-Mitgliederversammlung stimmt für Umbenennung:
„Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft“
Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde e.V. am 22. September 2021 hat der Antrag von Vorstand und Hauptausschuss der dgv die erforderliche Stimmenmehrheit zur Umbenennung des Fachverbands erreicht. Als neuer Name des Vereins wird bei den zuständigen Stellen „Deutsche Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft“ beantragt. Mit einem Prüfungsbescheid ist in einigen Wochen zu rechnen.
Das Protokoll der Mitgliederversammlung erscheint in Heft 4/2021 der dgv Informationen.
Wir möchten uns bei allen Beteiligten des Fachzusammenhangs Empirische Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie, Kulturanthropologie und Volkskunde bedanken, die durch Beiträge, Einschätzungen und Vorschläge zum Verfahren der Umbenennung beigetragen haben.
dgv-Mitgliederversammlung 2021 (22. September, ab 16.30):
Alle Basisinformationen (Einladung, Tagesordnung, Anträge, Wahlvorschläge, Teilnahmebedingungen etc.) zur dgv-Mitgliederversammlung 2021 können sie dem entsprechenden Themenheft der dgv Informationen (3/2021) entnehmen.
Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur nach vorab erfolgter Anmeldung möglich: https://www.d-g-v.de/dgv/mitgliederversammlung-2021/
Wenn Sie ihr Teilnahme- und Wahlrecht als persönliches Mitglied UND ZUSÄTZLICH als bevollmächtigte Vertretung eines institutionellen Mitglieds ausüben möchten, sind ZWEI gesonderte Anmeldungen (unter Angabe der jeweiligen Mitgliedsnr.) notwendig!
Weitere wichtige Informationen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Newslettern:
Newsletter 1 zur dgv-Mitgliederversammlung 2021 vom 26. Juli 2021
Newsletter 2 zur dgv-Mitgliederversammlung 2021 vom 22. August 2021
Newsletter 3 zur dgv-Mitgliederversammlung 2021 vom 6. September 2021
Newsletter 4 zur dgv-Mitgliederversammlung 2021 vom 16. September 2021
Kongressband 2019 „Welt .Wissen. Gestalten“ erschienen:
dgv veröffentlicht Tagungsdokumentation zum 42. dgv-Kongress als Open-Access-Ressource und als Printversion
Unter dem Titel „Welt. Wissen. Gestalten“ ist nun die Dokumentation des 42. dgv-Kongresses 2019 in Hamburg erschienen. Die Publikation wird von Gertraud Koch, Johannes Moser, Lara Hansen und Stefanie Mallon als Heft 13 des Hamburger Journals für Kulturanthropologie herausgegeben und ist digital open access verfügbar unter:
https://journals.sub.uni-hamburg.de/hjk/issue/view/92
Die über 700-seitige Printversion ist für Mitglieder der dgv für 27,-€ (plus Versand) und regulär für 30,-€ (plus Versand) per Bestellung an die Geschäftsstelle zu beziehen (geschaeftsstelle@d-g-v.de).
dgv unterstützt Initiative wissenschaftlicher Fachverbände zur Abschaffung des Wissenschaftszeitvertragsgesetz
Die Deutsche Gesellschaft für Volkskunde hat sich der Initiative von drei wissenschaftlichen Fachverbänden angeschlossen, das bisherige Wissenschaftszeitvertragsgesetz abzuschaffen. Gemeinsam mit mittlerweile weiteren 22 Fachgesellschaften fungiert die dgv als Unterzeichnerin eines entsprechenden Aufforderungsschreibens an die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Hier das Dokument zur Lektüre / zum Download.
Umbenennung der dgv:
Abstimmungsverfahren, Wahlvorschläge und Wahlempfehlung
In Vorbereitung auf die (digital stattfindende) Mitgliederversammlung 2021 der dgv finden Sie hier einen Text, der neben Einzelheiten zum Wahlverfahren zwei Namensvorschläge sowie eine Wahlempfehlung von Vorstand und Hauptausschuss an die Mitglieder enthält.
Projektplanung für die Zeitschrift für Volkskunde:
Folgen für die Neuordnung der Mitgliedskategorien sowie Anpassung der Mitgliedsbeiträge
Die Planungen für eine Open-Access-Transformation der Zeitschrift für Volkskunde nehmen Gestalt an. Finden Sie hier weitere Details auch zu beabsichtigten Änderungen in den Mitgliedskategorien und Beitragshöhen.
Neu: Ständiger Ausschuss für Forschungsdatenmanagement, -ethik und Digital Humanities
Vorstand und Hauptausschuss der dgv haben In ihrer Sitzung am 17. Mai 2021 satzungsgemäß einen ständigen Ausschuss für Forschungsdatenmanagement, -ethik und Digital Humanities (Arbeitstitel) gegründet. Ein erstes, konstituierendes Treffen wurde am 31. Mai 2021 veranstaltet. Künftige Tätigkeitsfelder könnten liegen in der Aktualisierung des dgv-Positionspapiers zum Forschungsdatenmanagement, der Koordinierung und Vertretung der Interessen des Fachverbands in den Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), dem Entwurf fachspezifischer forschungsethischer Orientierungen und einer kulturwissenschaftlich-ethnologischen Profilierung von Digital Humanities.
In einem nächsten Treffen (ca. Ende Juni/Anfang Juli 2021) sollen die Arbeitsfelder und Zuständigkeiten genauer definiert werden. Weitere Vorschläge und die Bereitschaft zur Mitarbeit sind sehr willkommen und werden von der Geschäftsstelle entsprechend weitergeleitet: geschaeftsstelle@d-g-v.de
„Ein neuer Name setzt ein wichtiges Signal“
Beitrag zur geplanten Umbenennung der dgv in der ZfVk erschienen
Der dgv-Vorsitzende Markus Tauschek hat in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Volkskunde einen Artikel zur geplanten Umbenennung veröffentlicht. Der Beitrag fasst den Stand der Diskussionen nach Auswertung der Befragung im Herbst 2020 und der Podiumsdiskussion samt Aussprache im Rahmen der diesjährigen dgv-Hochschultagung zusammen.
Der WAXMANN Verlag hat den Heft-Auszug dankenswerterweise allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Sie können das Dokument hier abrufen.
Aufzeichnung der Podiumsdiskussion zur Umbenennung der dgv veröffentlicht
Die am 25. März 2021 im Rahmen der dgv-Hochschultagung veranstaltete Podiumsdiskussion zur geplanten Umbenennung des Fachverbandes ist nun als Videoaufzeichnung veröffentlicht. Sie erreichen den gut einstündigen Mitschnitt über diesen Link. Ebenfalls abrufbar ist der Eröffnungsvortrag von Regina Bendix unter dem Titel „Wieviel Disziplin braucht ein Fach?
Die dgv bedankt sich bei allen Beteiligten für ihre engagierte Mitwirkung!
dgv-Mitgliederversammlung 2021 findet zum geplanten Termin statt
Die dgv-Mitgliederversammlung 2021 wird zum geplanten Termin am 22. September 2021, ab 16.30 Uhr stattfinden, jedoch nicht als Präsenzveranstaltung in Regensburg, sondern als digitale Konferenz. Allen Mitgliedern werden in den kommenden Wochen weiterhin Vorabinformationen zum geplanten Ablauf, der technischen Durchführung, zu Abstimmungsvorlagen und Empfehlungen von Vorstand und Hauptausschuss bereit gestellt. Die Einladung mit Tagesordnung erfolgt satzungsgemäß spätestens sechs Wochen vor dem Versammlungstermin.
Wir erneuern aufgrund der geringen Resonanz unsere Bitte aus den dgv Informationen 1/2021, S. 3: Bitte melden Sie uns zeitnah ihre aktuelle E-Mail Adresse, nur dann kann eine datenschutzrechtlich einwandfreie Registrierung zur Online-Mitgliederversammlung in Gang gesetzt werden: geschaeftsstelle@d-g-v.de
Alle korporativen Mitglieder (Institute, Museen, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Verbände etc.) haben bereits in den letzten Wochen ein Merkblatt mit wichtigen Informationen erhalten (z.B. zur notwendigen Stimmrechtsübertragung auf eine Einzelperson). Das Merkblatt ist hier nochmals abrufbar.
Verschiebung des 43. dgv-Kongresses auf 4.–7. April 2022
In enger Absprache mit den lokalen Ausrichterinnen und Ausrichtern vom Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg haben sich Vorstand und Hauptausschuss der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde entschlossen, den für 20.–23. September 2021 unter dem Titel „Zeit. Zur Temporalität von Kultur“ geplanten 43. dgv-Kongress wegen der wenig absehbaren Situation der COVID-19-Pandemieentwicklung zu verschieben.
Nun liegen entsprechende Bestätigungen für den neuen Termin vor. Der Kongress wird als Präsenzveranstaltung für den Zeitraum 4.–7. April 2022 geplant. Wir hoffen sehr, dass Ihnen der neue Termin passt und, dass die Veranstaltung in gewohnter Weise erfolgreich durchgeführt werden kann.
Weitere Informationen zu Programm, Anmeldung und anderen Details erfolgen fortlaufend.
Wir danken für Ihr Verständnis!
Dringende Bitte an ALLE Mitglieder der dgv: Aktualisierung der E-Mail Adresse!
Da die für den 22. September 2021 geplanten dgv-Mitgliederversammlung möglicherweise als digitale Veranstaltung durchgeführt wird (eine endgültige Entscheidung hierüber wird im Mai 2021 erfolgen), ist die Möglichkeit zur zeitnahe Kommunikation per E-Mail von großer Wichtigkeit.
Wir bitten alle Mitglieder durch eine kurze, formlose E-Mail an geschaeftsstelle@d-g-v.de ihre aktuelle E-Mail-Adresse zu bestätigen. Da die routinemäßige Erfassung dieser Daten bei Eintritt in die Fachgesellschaft erst seit wenigen Jahren durchgeführt wird, ist der Adressbestand im System lückenhaft.
Stellungnahme zur Situation befristet angestellter Wissenschaftler*innen während der CORONA-Epidemie
Die Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V. (dgv) unterstützt gemeinsam mit 14 weiteren Fachgesellschaften eine Stellungnahme zur problematischen Situation befristet angestellter Wissenschaftler*innen während der CORONA-Epidemie.
Das Dokument erreichen Sie über diesen Link.
Öffentliche Podiumsdiskussion zur Vorbereitung der Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv)
Am Do., den 25. März 2021 findet ab 16:00 im Rahmen der diesjährigen dgv-Hochschultagung eine digitale Podiumsdiskussion zur geplanten Umbenennung des Verbandes statt. Im Anschluss an das mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Interessens- und Statusgruppen besetzte Podium besteht die Möglichkeit zur Aussprache und Diskussion. Weitere Details finden Sie hier.
Voraussetzung zur Teilnahme ist in jedem Fall eine Registrierung für die dgv-Hochschultagung unter:
https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/empirische-kulturwissenschaft/institut/dgv-hochschultagung-2021/anmeldung/.
Dossier zur Vorbereitung der Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) veröffentlicht
Die Zusammenstellung der Einsendungen von Debattenbeiträgen, Statements und Vorschlägen, die bis Ende November 2020 über das Online-Formular verfasst wurden, ist nun erschienen. Sie erreichen das über 50-seitige Dokument über diesen Link.
Ein Exemplar der limitierten Printausgabe des Dossiers ist bis Ende Januar 2021 über die Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@d-g-v.de) unter Angabe der Bezugsadresse gegen Rechnung für 5,-€ (inkl. Versand) zu bestellen.
Es sind noch Restexemplare der Druckversion vorhanden!
dgv-Hochschultagung (Tübingen, 25.–27. März 2021) wird online durchgeführt
Die dgv-Hochschultagung mit dem Titel „EKWKAEEVKWDGV MMXXI. Welche Gegenwart – welche Zukunft?“ und in diesem Rahmen auch die dgv-BA/MA-Tagung sowie die Diskussion um die Umbenennung der dgv werden vollständig online stattfinden.
Die Ausrichter*innen sind dabei, das Programm gemeinsam mit den Beitragenden anzupassen. Informationen zu Programm, Anmeldung und online-Zugang zur Konferenz folgen über die kv-Liste und die Homepage https://uni-tuebingen.de/de/170445

ALLE NACHRICHTEN

Meldungen (aus der kv-Mailingliste)

Liebe Liste, gern möchte ich Sie einladen zur Online-Vernissage und -Buchvorstellung des Masterstudienprojekts der Empirischen Kulturwissenschaft, Tübingen. Die Veranstaltung wird im Livestream über Youtube ohne Anmeldung zugänglich sein. Schöne Grüße Gesa Ingendahl Vernissage „Was für ein Theater: 40 Jahre Theater Lindenhof" Herzliche ...
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Liebe Kolleg:innen Gern mache ich auf eine Neuerscheinung aufmerksam, die aus einem Seminar zwischen dem Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen und der Zürcher Hochschule der Künste (Master Kulturpublizistik) hervorgegangen ist. Eine PDF-Version des Bandes kann heruntergeladen werden unter ...
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende, am Dienstag, den 09. Februar 2021, von 14.30-16.00 Uhr, setzen wir das Institutskolloquium am Berliner Institut für Europäische Ethnologie zum Thema „Wissenschaft und Gesellschaft im Krisenmodus?“ fort. Israel Rodríguez Giralt wird im Vortrag „Covid-19 as a ...
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Liebe Listenmitglieder, ich darf auf die kürzlich erschienene Sonderausgabe des kuckuck "Leben im Netz" (hg. von Paula Helm) aufmerksam machen. Der Sonderband versammelt die Ergebnisse eines Studienprojekts, das Paula Helm mit Studierenden der Goethe Universität Frankfurt/Main durchgeführt hat. Der kuckuck verfolgt seit ...
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Liebe Interessierte, am 10.02.2021 um 18.15 Uhr findet am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen der nächste und letzte Vortrag des Institutskolloquiums in diesem Semester statt. Die Mitglieder des DFG-geförderten Projekts "Bildsehen // Bildhandeln", das in Dresden und Göttingen angesiedelt ist, ...
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Liebe Kolleg*innen und Interessierte, ich möchte Sie darauf hinweisen, dass in der Institutsreihe Münchner Ethnographische Schriften im Utz Verlag zwei neue Bände erschienen sind: +++ Imaginierte (Vor-)Sorge Zur diskursiven Konstruktion von Zukunftsvorstellungen in Versicherungsmedien von Dominik Speidel Die Versicherungsbranche verdient ihr Geld ...
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*transmortale X online - Neue Forschungen zum Thema Tod*  Veranstaltet vom Arbeitskreis transmortale X des Museums für Sepulkralkultur und des Institutes für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg *transmortale* *Neue Forschungen zum Thema Tod* Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen ...
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Call Hartmut-Häußermann-Preis "Soziale Stadt" 2021 Für Monografien zum Thema der Metropolenforschung, die nach dem 15.01.2019 publiziert wurden, wird der Hartmut-Häußermann-Preis "Soziale Stadt" verliehen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und würdigt die beste Monografie, welche Fragen der sozialen und kulturellen Inklusion ...
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Liebe Listenmitglieder, Unter dem Titel „Patient Bezirksklinik“ ist der neunte Band der Schriftenreihe „Geschichte und Kultur in Mittelfranken“ der Bezirksheimatpflege Mittelfranken erschienen. Dieser setzt sich mit der Psychiatrie als vergleichsweise junge medizinische Fachdisziplin auseinander und gewährt Einblicke in die Nutzung, Erhaltung und ...
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Liebe Listenmitglieder, liebe Kolleg:innen, wir freuen uns, Sie und euch auf das Erscheinen des Sammelbandes „Produktive Unproduktivität. Zum Verhältnis von Muße und Arbeit“ hinweisen zu können, der aus dem Sonderforschungsbereich 1015 „Muße“ hervorgegangen ist: Inga Wilke, Gregor Dobler, Markus Tauschek, Michael Vollstädt ...
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ALLE MELDUNGEN

 

Neueste Nachrichten

VERANSTALTUNG| Vernissage/Buchvorstellung Masterstudienprojekt „Was für ein Theater! …“

Liebe Liste,
gern möchte ich Sie einladen zur Online-Vernissage und -Buchvorstellung des Masterstudienprojekts der Empirischen Kulturwissenschaft, Tübingen.
Die Veranstaltung wird im Livestream über Youtube ohne Anmeldung zugänglich sein.
Schöne Grüße
Gesa Ingendahl

Vernissage „Was für ein Theater: 40 Jahre Theater Lindenhof“
Herzliche Einladung zur digitalen Vernissage des Studienprojekts<uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/empirische-kulturwissenschaft/studium/studien-und-ausstellungsprojekte/studie…> der Empirischen Kulturwissenschaft

Wann? 18.02.2021, 19 Uhr | Wo? In Ihren eigenen vier Wänden | Wie? Via YouTube und Zoom

Seien Sie dabei, wenn sich der Vorhang lüftet!

Zum 40. Jubiläum nahmen zwölf Alltagskulturforschende des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts das Theater Lindenhof in Melchingen genauer unter die Lupe. Die Ergebnisse werden nun bei einer digitalen Vernissage präsentiert. Über Interviews und Beobachtungen beleuchteten die Masterand*innen die betriebliche Lebenswelt aus der Innen- und Außenperspektive, sie blickten hinter die Kulissen, sprachen mit Stammgästen und setzten sich mit dem Selbstverständnis des Theaters auseinander.

Gemeinsam wird ein Blick in die daraus entstandene Publikation geworfen. Eine Wanderausstellung lädt zusätzlich dazu ein, sich anhand anschaulicher Objekte den verschiedenen Forschungsfeldern anzunähern.

Ein virtueller Rundgang bringt Ihnen die Ausstellung in die eigenen vier Wände. Im Anschluss besteht via Zoom die Möglichkeit zu angeregtem Austausch und Diskussion.

Viel Vergnügen bei diesem Blick hinter die Kulissen des Theater Lindenhof!

Zur Veranstaltung:

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet via YouTube und Zoom statt.

Hier geht’s zur digitalen Vernissage

Hier geht’s zur Diskussion<zoom.us/j/93327966699?pwd=RVRzQlVlc3VFb054cWs3d0ZYcXl1QT09>

Zum Projekt

Publikation und Ausstellung sind Ergebnisse der Kooperation zwischen dem Theater Lindenhof, Melchingen (Projektkoordination Simone Haug) und den Studierenden des Masterstudienprojekts „‚Heimattheater für die Welt‘ – 40 Jahre Theater Lindenhof“ (Leitung Dr. Gesa Ingendahl), Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen. Die Ausstellungsgestaltung und -umsetzung übernahm Thuy-Van Nguyen-Khanh.

Die Publikation kostet 19 € (12,35 € für TVV-Mitglieder) und kann hier über den TVV-Verlag erworben werden.<tvv-verlag.de/publikationen/was-fuer-ein-theater-12-einblicke-in-das-theater-lindenhof/>

Sponsoring Das Studienprojekt ist Teil des Projektes LERNENDE KULTURREGION SCHWÄBISCHE ALB und wird gefördert in TRAFO – MODELLE FÜR KULTUR IM WANDEL, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
Weitere Sponsoren sind: „barth Logistikgruppe“, KunstKulturBildung – Eine Stiftung der Sparkasse Zollernalb, Universitätsbund Tübingen, Ceveygroup.

Dr. Gesa Ingendahl, akad. Oberrätin
Studienorganisation und Berufsfeldorientierung
Universität Tübingen, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
Burgsteige 11, 72070 Tübingen
Tel: 07071 / 297 5310
Gesa.ingendahl@uni-tuebingen.de
www.lui.uni-tuebingen.de
Sprechstunden im Semester: Do 14.30-16 u.n.V.
kulturstudieren.org<kulturstudieren.org/> – die Website für ein Studium der Alltagskulturforschung in den Instituten der dgv

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Eine Nachricht der kulturwissenschaftlich-volkskundlichen [kv]-Mailingliste (naehere Informationen unter: www.d-g-v.de/dienste/kv-mailingliste).
Wenn Sie selbst einen Beitrag an die Liste schreiben moechten, schicken Sie einfach eine Mail an: kv@d-g-v.de – sie wird dann vom Listenmoderator (kv-moderation@d-g-v.de) weitergeleitet.
Sollten Sie keine Nachrichten mehr ueber die Liste erhalten wollen, tragen Sie sich bitte über die Seite mailman.rrz.uni-hamburg.de/mailman/listinfo/kv aus.

VERANSTALTUNG| Institutskolloquium Berlin, 9. Februar 2021, 14.30 -16 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

am Dienstag, den 09. Februar 2021, von 14.30-16.00 Uhr, setzen wir das
Institutskolloquium am Berliner Institut für Europäische Ethnologie zum
Thema „Wissenschaft und Gesellschaft im Krisenmodus?“ fort. Israel Rodríguez
Giralt wird im Vortrag „Covid-19 as a slow disaster: an STS perspective as
an intervention in the management of the pandemic“ aus seinen aktuellen
Forschungen vortragen.

The aim of this talk is to reflect upon the work done within a COVID-19
multidisciplinary task force for the Catalan government. In particular, I am
interested in pointing out two interconnected reflections: the role and
boundary-work of epidemiology throughout the pandemic and, in what way, this
interpellates and intertwines with our own capacities, as social scientists,
but especially as STS scholars, to collaborate and be relevant to the
pandemic. I will pay attention to the notion of “slow disaster” as a
boundary-concept to facilitate interdisciplinary encounters and debates
about public health strategies.

Die Veranstaltung findet virtuell über zoom statt.

Falls Sie sich noch nicht für das Kolloquium angemeldet haben, bitte ich Sie
bzw. euch, eine Mail an <mailto:ifee.kolloquium@hu-berlin.de>
ifee.kolloquium@hu-berlin.de zu senden. Hier erhalten Sie dann den für jede
Sitzung gültigen Zoom-Code.

Wir freuen uns über Ihr bzw. euer Interesse und die Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Instituts – Leonore Scholze-Irrlitz

Kontakt: <mailto:leonore.scholze-irrlitz@rz.hu-berlin.de>
leonore.scholze-irrlitz@rz.hu-berlin.de

PD Dr. Leonore Scholze-Irrlitz

Landesstelle für Berlin-Brandenburgische Volkskunde am

Institut für Europäische Ethnologie

Humboldt-Universität zu Berlin

Mohrenstr. 41

D-10117 Berlin

Tel. 0049-(0)30-2093-70850/-70840

mit AB: 0049-(0)30-64398247

Fax: 0049-(0)30-643 98 248

E-Mail: <mailto:leonore.scholze-irrlitz@rz.hu-berlin.de>
leonore.scholze-irrlitz@rz.hu-berlin.de

Publikation:

Paradigma „Ländliche Gesellschaft“

Ethnografische Skizzen zur Wissensgeschichte bis ins 21. Jahrhundert, 2019
<www.waxmann.com/buch4078> www.waxmann.com/buch4078

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NEUERSCHEINUNG| Sonder-kuckuck „Leben im Netz“

Liebe Listenmitglieder,
ich darf auf die kürzlich erschienene Sonderausgabe des kuckuck „Leben im Netz“ (hg. von Paula Helm) aufmerksam machen.

Der Sonderband versammelt die Ergebnisse eines Studienprojekts, das Paula Helm mit Studierenden der Goethe Universität Frankfurt/Main durchgeführt hat. Der kuckuck verfolgt seit seiner Gründung 1985 den Anspruch, auch Texte von Nachwuchswissenschaftler*innen zu publizieren und freut sich daher besonders über diese Sonderausgabe mit studentischen Beiträgen.

Paula Helm (Hg.): Leben im Netz. kuckuck Sonderband 6
„In diesem Sonderband interessieren wir uns für derartige Ambivalenzen, die der Trope des Netzes und seiner gegenwärtigen technologischen Ausprägung anhaften. Wir fragen uns, wie es um diese Ambivalenzen bestellt ist, wenn wir es nicht mehr mit einzelnen Netzen zu tun haben, sondern mit einem Netz aus Netzen, an welchem diverse Akteure gleichzeitig bauen und gestalten. Dieses gleichzeitige Bauen und Gestalten verläuft mitnichten einvernehmlich. Stattdessen wird dabei gezogen und gezerrt. Verknotungen bilden sich. Maschen reißen ein. Trotz erbitterter Verteilungskämpfe sind mit dem Internet nach wie vor diverse Hoffnungen verknüpft.“
Auszug aus dem Editorial von Paula Helm www.kuckucknotizen.at/kuckuck/index.php/sh6-leben-im-netz/208-sh6-leben-im-netz-editorial-und-leseprobe

Bestellungen sind zum Preis von EUR 10,- über die Webseite des
kuckuck [https://www.kuckucknotizen.at/kuckuck/index.php/bestellen] möglich!

Inhalt

Künstlerportrait: Heath Bunting/The Status Project
Paula Helm

Mehr als Marketing.
Annäherungen an das Phänomen „Influencer“
Philipp Huber und Milan Glatzer

Strategisches Framing.
Verschwörungstheorien und rechte Propaganda auf YouTube
Klara Sinha und Simon Schwarz

Vernetzte Flucht.
Eine Gratwanderung zwischen Empowerment und Abhängigkeit
Betriska Lukas und Maryam Mona Masumi

Verbesserte Gefühle.
Individualisierte Standardisierung im Mood-Tracking
Viktoria Boese und Ira K. D. Zöller

Mit besten Grüßen aus der kuckuck-Redaktion,

Barbara Frischling

Mag. Barbara Frischling, MA, Doktorandin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Karl-Franzens-Universität Graz

barbara.frischling@edu.uni-graz.at

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VERANSTALTUNG| Institutskolloquium KAEE Göttingen

Liebe Interessierte,

am 10.02.2021 um 18.15 Uhr findet am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen der nächste und letzte Vortrag des Institutskolloquiums in diesem Semester statt. Die Mitglieder des DFG-geförderten Projekts „Bildsehen // Bildhandeln“, das in Dresden und Göttingen angesiedelt ist, berichten über die laufende Forschungsarbeit.

10.02.2021 um 18.15 Uhr

Bildsehen // Bildhandeln
Die Freiberger Fotofreunde als Community of Visual Practice

Work in Progress-Bericht von Ira Spieker, Nadine Kulbe, Nathalie Knöhr und Torsten Näser

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Interessierte melden sich bitte bei Luise Eberspächer unter l.eberspaecher@isgv.de<mailto:l.eberspaecher@isgv.de>, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Mit herzlichen Grüßen

Esther Lauer
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Esther Lauer M.A.

Georg-August-Universität Göttingen
Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
Heinrich-Düker-Weg 14, Raum 1.630
37073 Göttingen
Tel. 0551/39 25354
Mail: esther.lauer@uni-goettingen.de<mailto:esther.lauer@uni-goettingen.de>

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NEUERSCHEINUNG| „Imaginierte (Vor-)Sorge. Zur diskursiven Konstruktion von …“

Liebe Kolleg*innen und Interessierte,

ich möchte Sie darauf hinweisen, dass in der Institutsreihe Münchner
Ethnographische Schriften im Utz Verlag zwei neue Bände erschienen sind:

+++

Imaginierte (Vor-)Sorge
Zur diskursiven Konstruktion von Zukunftsvorstellungen in
Versicherungsmedien

von Dominik Speidel

Die Versicherungsbranche verdient ihr Geld mit der Zukunft. Ohne das
Kommende, das immer kontingent ist und sich durch Ungewissheit
auszeichnet, wäre ihr Nutzen obsolet. Es ist deshalb gerade die
Unsicherheit der individuellen Lebensverläufe, auf dem das
Geschäftsmodell der Versicherungswirtschaft basiert.
In der Praxis stellen Versicherungsunternehmen unterschiedliche
Zukunftsszenarien bereit und verleihen dadurch der ungewissen Zukunft
ein imaginatives Antlitz. Mittels diverser Inszenierungsstrategien
setzen sie dabei vor allem auch mögliche Risiken auf die Agenda ihrer
Kund*innen. In der Forschungsstudie werden nun diese diskursiven
Imaginationsakte aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive heraus
analysiert. Auf Grundlage der Auswertung von Versicherungswebsites
rücken neben Textbausteinen vor allem Bilder, Metaphern, Statistiken und
Grafiken in den Vordergrund der Betrachtung. Das umfassende Semantik-
und Bildrepertoire der Versicherungskommunikation wird dadurch
erschlossen und diskurstheoretisch eingeordnet.

Weitere Infos unter: www.utzverlag.de/catalog/book/44880

+++

„Wir wollten den Wahnsinn ausstellen!“
Ethnographisch-satirische Einblicke in den Habitus der Stadt München am
Beispiel des „Spezialitätenladens“ Etcetera

von Leonie Meltzer

Was soll das denn? Eine Uhr, die rückwärts läuft, „ein Qu adratmeter
Freistaat Bayern“ als Handtuch, eine bayerische Ehrenweißwurst als
Auszeichnung, T-Shirts mit Bekenntnissen, wie „Ich bin gegen alles“ oder
„Ich ertrage nur das Glück“ oder ein Globus, der allein Bayern zeigt.
Dazu die berühmtesten KarikaturistInnen und Satire-KünstlerInnen der
Epoche wie Loriot, Janosch, Ungerer, Sempé oder Flora vereint in einer
Wunderkammer. Im Jahr der Studentenbewegung, 1968, hatten Helmut und
Meisi Grill die Idee „den Wahnsinn“ auszustellen. Sie gründeten den
Souvenir- und Kuriositätenladen namens „Etcetera“, der auch
„Spezialitätenladen“ oder „Anti-Supermarkt“ genannt wurde. Während der
Bestehenszeit dieses Geschäft s von 1968 bis 2004 ist München geprägt
von den Schwabinger Krawallen und Studentenrevolten, von sexueller
Befreiung, dann Modernisierung und Technisierung. Die Nackerten tummeln
sich im Englischen Garten und die Spider Murphy Gang besingt den „Sommer
in der Stadt“. Helmut Dietl prägt die städtische Filmgeschichte, genau
wie Rainer Werner Fassbinder. Auch Loriot, einer der größten deutschen
Humoristen, und viele andere gehen in das kollektive Gedächtnis der
Stadt ein. Diese kulturelle Codierung, die städtischen Eigenheiten und
Artikulationen, die eingeschriebene Identität, verankern sich im Habitus
der Stadt. Ausgehend von einer städtischen Spezifik behandelt die
vorliegende Arbeit folgende Fragen: Inwiefern findet sich diese Spezifik
Münchens im Souvenir- und Kuriositätenladen Etcetera wieder? Kann man,
nach Rolf Lindner, gar einen Habitus der Stadt dort exemplarisch
erkennen? Und mehr noch: Inwieweit sind die Verkaufsgegenstände während
des Bestehens des Ladens Ausdruck eines stadttypischen „Zeitgeistes“?
Inwieweit können Orte, wie ein derartiger Spezialitätenladen, mit seinen
Gegenständen und Verkaufsobjekten kulturelles Wissen transportieren?

Weitere Infos unter: www.utzverlag.de/catalog/book/44881

+++

Herzliche Grüße,
Miriam Gutekunst.

VERANSTALTUNG| Neue Forschungen zum Thema Tod – Programm Transmortale X online

*transmortale X online – Neue Forschungen zum Thema Tod*

 Veranstaltet vom Arbeitskreis transmortale X des Museums für
Sepulkralkultur und des Institutes für Empirische Kulturwissenschaft der
Universität Hamburg

*transmortale*

*Neue Forschungen zum Thema Tod*

Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr
in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung. Disziplinen wie die
Archäologie, Ethnologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit
jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich
jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und
Bestattungskultur wie z. B. die Soziologie, Psychologie, aber auch
Geschichts- und Gesundheitswissenschaften, Kulturwissenschaft,
Geschlechterforschung und Medienwissenschaften. Unter dem Titel
*transmortale* fand erstmals am 6. Februar 2010 ein Workshop an der
Universität Hamburg statt, um die vielseitigen und vielschichtigen
Forschungsansätze zum Thema Sterben, Tod und Trauer zu verknüpfen. Die
Veranstaltungen *transmortale II* bis *IX* haben in einem erweiterten
Rahmen als Tagung und Workshop im Museum für Sepulkralkultur in Kassel
stattgefunden. 2017 gab es mit der *Transmortality International* eine
internationale Konferenz in Luxembourg, organisiert durch das Research
Project: Material Culture and Spaces of Remembrance. Die *transmortale*
ist offen für junge Wissenschaftler*innen aus der Nachwuchsforschung
(Studierende in der Abschlussphase oder Promovierende), aber auch für
Postdocs und interessierte Forschende. Auf der Homepage des Museums für
Sepulkralkultur können die Programme und Tagungsberichte der früheren
/transmortale/-Veranstaltungen eingesehen werden. Eine Auswahl von
Beiträgen wurde veröffentlicht in: Moritz Buchner und Anna-Maria Götz
(Hrsg.): transmortale. Sterben, Tod und Trauer in der neueren Forschung
(Kasseler Studien zur Sepulkralkultur Band 22), Köln: Böhlau, 2016. Wie
die vorangegangenen Veranstaltungen bietet die *transmortale X* am 26.
und 27. März 2021 Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, neue
Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und in einer
größeren Runde zu diskutieren. Die jährlich stattfindende
*transmortale*, eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und
Trauer, findet dieses Jahr aus gegebenem Anlass online statt.

Die Veranstaltung wird mit der Tagungssoftware Webex durchgeführt.

**

*transmortale X online*

* Programm Freitag, 26. März 2021**, **14 Uhr bis 17 Uhr*

 14.00 – 14.15 /Begrüßung und Einführung/

 14.15 – 14.45 *Anke Offerhaus *(Bremen):

Who wants to live forever? Spiele mit der digitalen Unsterblichkeit

Diskussion

 14.45 – 15.15 *Sabine Krauss *(Augsburg):

Kulturen der Palliativversorgung – Dualismus, Prozeduralismus, Holismus

Diskussion

 15.15 – 15.45 /Pause/

15.45 – 16.15 *Kevin Lenk *(Berlin):

Opfergemeinschaften. Die politische Instrumentalisierung von Toten im
Kontext des deutschen Linksterrorismus, 1970–1977

Diskussion

16.15 – 16.45 *Svetlana Boltovska *(Marburg):

Trauer- und Bestattungskultur in der Tschernobyl Sperrzone

Diskussion

 16.45 – 17.00 *Gemeinsame Abschlussdiskussion*

*
*

*Programm Samstag, 27. März 2021, 10 Uhr bis 14.45 Uhr*

//10.00 – 10.15 /Begrüßung /

 10.15 – 10.45 *Nataliia Chub *und *Manpreet Blessin*

(Frankfurt/Main, zusammen mit Kerstin P. Hofmann):

Tod und Resilienz in der Vorgeschichte und Gegenwart

Diskussion

 10.45 – 11.15 *Karla Alex *(Heidelberg):

Gleichgültigkeit gegenüber dem Tod und Ritualisierung des Todes in
Rilkes Frühwerk

Diskussion

 11.15 – 11.45 /Pause/

//11.45 – 12.15 *Carolin Kosuch *(Göttingen):

Technik und Geschlecht. Eine Spurensuche in der modernen Feuerbestattung

Diskussion

 12.15 – 12.45 *Lorenz Widmaier *(Limassol / Zypern):

Erinnerung und Tod in der digitalen Gesellschaft

Diskussion in Großgruppe

/12.45 – 13.15 Pause/

 13.15 – 14.15 *NN* Beiträge Forschungsforum „Pandemie Covid-19“

Diskussion

 14.15 – 14.45 *Gemeinsame Abschlussdiskussion*

* Veranstalter*

*Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V., Zentralinstitut und
Museum für Sepulkralkultur, Kassel*

Dr. Dirk Pörschmann, Dipl.-Ing. Dagmar Kuhle

*Universität Hamburg*

Institut für Empirische Kulturwissenschaft

Prof. Dr. Norbert Fischer

*Kooperationspartnerin in Augsburg*

Marlene Lippok M. A.

*Kooperationspartner in Berlin*

Dr. Moritz Buchner, Stephan Hadraschek M. A., Jan S. Möllers M. A.

*Kooperationspartnerin in Hamburg*

Dr. Anna-Maria Götz

*Beitrag online-Teilnahme*: 15,- Euro

*Anmeldung*

Anmeldung bis zum 24.3.2021 bei Ines Niedermeyer, E-Mail:
niedermeyer@sepulkralmuseum.de <mailto:niedermeyer@sepulkralmuseum.de>

Oder über den Internetauftritt des Museums für Sepulkralkultur:
www.sepulkralmuseum.de/forschung/forschung-zur-sepulkralkultur/transmortale–neue-forschungen-zum-thema-tod

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V.,

Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur

Weinbergstraße 25–27

34117 Kassel

info@sepulkralmuseum.de

www.sepulkralmuseum.de

Ines Niedermeyer

Tel.: 0561 91893-40

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SONSTIGES| Call Hartmut-Häußermann-Preis „Soziale Stadt“ 2021

Call Hartmut-Häußermann-Preis „Soziale Stadt“ 2021

Für Monografien zum Thema der Metropolenforschung, die nach dem
15.01.2019 publiziert wurden, wird der Hartmut-Häußermann-Preis „Soziale
Stadt“ verliehen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und würdigt die
beste Monografie, welche Fragen der sozialen und kulturellen Inklusion
und Exklusion in Städten und den daraus resultierenden Herausforderungen
stadtpolitischer Gestaltung behandelt. Der Preis wird am 25. Juni 2021
an der Humboldt-Universität verliehen.

Zur Bewerbung können bis 20. Februar 2021 zwei Druckexemplare und ein
PDF der Schriften an folgende Adresse gesendet werden:

Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Den vollständigen Call des Hartmut-Häußermann-Preises [1] finden Sie auf
der GSZ Website.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

NEUERSCHEINUNG| „Patient Bezirksklinik. Erhaltung, Nutzung, Weiterentwicklung“

Liebe Listenmitglieder,

Unter dem Titel „Patient Bezirksklinik“ ist der neunte Band der Schriftenreihe „Geschichte und Kultur in Mittelfranken“ der Bezirksheimatpflege Mittelfranken erschienen.
Dieser setzt sich mit der Psychiatrie als vergleichsweise junge medizinische Fachdisziplin auseinander und gewährt Einblicke in die Nutzung, Erhaltung und Weiterentwicklung der baulichen Denkmäler der Psychiatriegeschichte, die einstigen „Kreisirrenanstalten“ beziehungsweise „Heil- und Pflegeanstalten“. Mitte des 19. Jahrhunderts fiel die Zuständigkeit für die Anstaltspsychiatrie in Bayern an die sieben Bezirke. Der Band dokumentiert den Wandel der Anstalten zu modernen Fachkrankenhäusern und beleuchtet die Geschichte der Psychiatrie sowie die Architektur- und Veränderungsgeschichte der Kliniken. Zudem wird aufgezeigt, wie sich Klinik-, Therapie- und Pflegekonzepte auf die Architektur auswirkten und welche Fragen zu Integration und Nachnutzung die Verantwortlichen heute beschäftigen.

„Patient Bezirksklinik. Erhaltung, Nutzung, Weiterentwicklung“ (= Geschichte und Kultur in Mittelfranken Bd. 9), hg. vom Bezirk Mittelfranken durch Saskia Müller, Ergon-Verlag Baden-Baden 2020 (ISBN-Nummer: 978-3-95650-624-6), 22 Euro
Inhaltsverzeichnis:
– Mathias Pfeil: Denkmalgeschützte Bezirkskliniken. Kulturelles Erbe und medizinischer Anspruch im Konflikt
– Robert Davidson und Susanne Ude-Koeller: „Wird auch der Irrenarzt … zum Freund und Helfer“. Gustav Kolb, Valentin Faltlhauser, Gustav Specht und die Entwicklungen der Reformpsychiatrie und Universitätspsychiatrie in Mittelfranken von 1900–1934
– Andrea M. Kluxen: Verwahren, pflegen, heilen. Zur Vorgeschichte und Entstehung der Bezirkskliniken
– Judith Sandmeier: Der bayerische Psychiatrieneubau zwischen Tradition und Innovation. Entwicklungslinien vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert
– Saskia Müller: Die ehemaligen Heil- und Pflegeanstalten im Spiegel veränderter Klinik-, Therapie- und Pflegekonzepte
– Stefan Korinski unter Mitarbeit von Julia Krieger: Das Bezirksklinikum Ansbach. Entstehung der ehemaligen Kreisirrenanstalt und ihre Entwicklung im Spannungsfeld von Nutzung und Denkmalpflege
– Melanie Mertens: Eine Villenkolonie als Heilstätte. Die ehemalige Heil- und Pflegeanstalt Wiesloch
– Katrin Kasparek: Wege der Aufarbeitung und Erinnerung an die nationalsozialistische „Euthanasie“ und Zwangssterilisation und die Rolle der Bezirkskliniken

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Kluxen

Dr. Andrea M. Kluxen M.A.
Kulturreferentin und Bezirksheimatpflegerin
Bezirk Mittelfranken
Danziger Str. 5 ▪ 91522 Ansbach
neue Telefon- und Faxnummer!
Tel: +49 981 4664-50 000
Fax: +49 981 4664-50 199
www.bezirk-mittelfranken.de
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NEUERSCHEINUNG| Produktive Unproduktivität. Zum Verhältnis von Muße und Arbeit

Liebe Listenmitglieder, liebe Kolleg:innen,

wir freuen uns, Sie und euch auf das Erscheinen des Sammelbandes „Produktive
Unproduktivität. Zum Verhältnis von Muße und Arbeit“ hinweisen zu können,
der aus dem Sonderforschungsbereich 1015 „Muße“ hervorgegangen ist:

Inga Wilke, Gregor Dobler, Markus Tauschek, Michael Vollstädt (Hrsg.):
Produktive Unproduktivität. Zum Verhältnis von Arbeit und Muße. Tübingen:
Mohr Siebeck (Otium. Studien zur Theorie und Kulturgeschichte der Muße, 14).

Das Buch ist im Buchhandel und über den Verlag erhältlich:

www.mohrsiebeck.com/buch/produktive-unproduktivitaet-9783161596841?n
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Mit den besten Grüßen aus Freiburg,

Inga Wilke und Markus Tauschek

__________

Inga Wilke, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im kulturanthropologischen Teilprojekt G6 „
<www.kaee.uni-freiburg.de/Forschung/musse-lernen> Muße lernen? Freie
Zeit, Kreativität und Entschleunigung im Kontext von Leistungssteigerung und
Selbstoptimierung“

des Sonderforschungsbereichs 1015 „Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit,
Praktiken“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

<www.sfb1015.uni-freiburg.de/> www.sfb1015.uni-freiburg.de/

Tel. +49 (0)761 203-97628

Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie

Maximilianstraße 15

Raum 02 012

D 79100 Freiburg

<www.kaee.uni-freiburg.de/> www.kaee.uni-freiburg.de/

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