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STELLENAUSSCHREIBUNG| Postdoc-Position zu „Disruption und Disruptivität“

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte auf folgende Stellenausschreibung am Zentrum für
Integrationsstudien der TU Dresden aufmerksam machen:

Wiss. Mitarbeiter/in (Postdoc) zu „Disruption und Disruptivität“ in der
Migrationsforschung

100%, 24 Monate, E13 TV-L

Link zur Stellenausschreibung:

www.verw.tu-dresden.de/StellAus/download.asp?file=02-2021\Oehme_Juen
gling_WIMI_211212_dt_w558.pdf

Kurzbeschreibung:

Mit „Disruption und Disruptivität“ wird ein Zugang zum breiten Themenfeld
„gesellschaftlicher Wandel“ gewählt, der die Fragilität von
gesellschaftlichen Ordnungen, Infrastrukturen und Systemen akzentuiert und
die Dynamiken und Effekte von abrupten oder beschleunigten, in jedem Fall
unberechenbaren Phänomenen des Wandels zum Untersuchungsgegenstand macht.
Disruptionen sind grundsätzlich nur relational bezogen auf den jeweils
angenommenen Normalverlauf zu bestimmen, den sie stören oder unterbrechen
und zu seiner Neubewertung zwingen. Migrationsphänomene und -prozesse können
aus dieser Perspektive relational auf ihre spezifischen Friktionen und
disruptiven Qualitäten untersucht werden. Je nach Beobachterstandpunkt kann
Migration sowohl disruptives Selbst- oder Fremdererleben auslösen, als auch
in Reaktion auf vorgängige Disruptionserfahrungen (z.B. Krieg, Klimawandel)
stabilisierend wirken.

Aufgaben:

Von dem/der Nachwuchswissenschaftler/in wird erwartet, dass er/sie einen
Antrag für ein eigenständiges, drittmittelgefördertes Forschungsprojekt
vorbereitet, welches im Kontext des Forschungsverbundes „Disruption und
Disruptivität“ entwickelt und innerhalb der geförderten Laufzeit bei
renommierten Mittelgebern (bevorzugt ERC, DFG, BMBF) eingereicht werden
soll. Mit der Einwerbung von Fördermitteln aus hoch kompetitiven Programmen
für ein eigenständiges Forschungsvorhaben soll die Eigenverantwortlichkeit
von hochqualifizierten Postdocs sowie ihre Integration in Verbundforschung
an der TU Dresden gestärkt werden.

Bitte leiten Sie diese Ausschreibung auch an Interessierte weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Karoline Oehme-Jüngling

Wissenschaftliche Koordinatorin I Coordinator

TU Dresden

Zentrum für Integrationsstudien

Centre for Integration Studies
01062 Dresden

Besucheradresse I Visitor address:
Zellescher Weg 22, Seminargebäude 1, Zi. SE 1-13

Fon: +49(0)351 463-40629 (z.Zt. nur per Email zu erreichen)

E-Mail: karoline.oehme-juengling@tu-dresden.de

Web: <www.tu-dresden.de/zfi> www.tu-dresden.de/zfi

_ Der Umwelt zuliebe: Weniger drucken.

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CfC| Themenheft “Solidarität” des kuckuck 2/21

Liebe Kolleg*innen,

wir möchten Sie gerne auf den Call for Contributions für die Ausgabe 2/21 des kuckucks zum Thema „Solidarität“ aufmerksam machen: www.kuckucknotizen.at/kuckuck/index.php/vorschau_autorinnen
Gerne kann der Call an interessierte Kolleg*innen und Studierende weitergeleitet sowie auf den entsprechenden Institutswebsites beworben werden.

Herzliche Grüße,
Sarah Nimführ und Johanna Menhard

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CALL FOR CONTRIBUTIONS
2/21: Solidarität

Lange Zeit war Solidarität ein wichtiger Begriff in (linken) politischen Kontexten und in der Arbeiter:innenbewegung – als internationale Solidarität der Unterdrückten und als Klassensolidarität des Proletariats. Aktuell rückt der Begriff „Solidarität“ wieder in den Mittelpunkt: Solidarisch gegen Rassismus und Solidarität mit Black, Indigenous und People of Color, solidarisch gegen das Sterben im Mittelmeer und Solidarität mit Geflüchteten, solidarisch gegen die Ausbreitung von COVID-19 und Solidarität mit den sogenannten „Risikogruppen“ und überlasteten Gesundheitssystemen, solidarisch gegen Sexismus, Klassismus, Ableismus, etc. Solidarität ist wichtig für ein menschliches Miteinander. Seit Kurzem wird aber auch von der politischen Rechten und rechtsextremen Parteien unentwegt Solidarität beschworen, um die Bevölkerung vor vermeintlichen Bedrohungen von außen zu schützen.

In vielfältigen neueren sozialen Bewegungen stellt sich die Frage nach Solidarität wieder und neu: Mit wem, mit was oder wogegen zeigen sich Menschen solidarisch? Welche Gesichter kann solidarische Verbündetenschaft haben? Und wie sieht gelebte Solidarität eigentlich aus? Wie können gelebte solidarische Strukturen institutionalisiert und nicht-institutionalisiert funktionieren? Was ist Solidarität und was ist sie nicht? Wie steht Solidarität zur Utopie?

Viele soziale Bewegungen zielen darauf ab, diejenigen, die nicht direkt von Ungerechtigkeit betroffen sind, zu mobilisieren, um für soziale Gleichheit zu kämpfen. Durch die Einbeziehung von Verbündeten gewinnen soziale Bewegungen nicht nur zahlenmäßig, sondern können auch ihren gesellschaftlichen Einfluss erhöhen, weil ihre Aktionen als legitimer und angemessener wahrgenommen werden. Gleichzeitig verstehen Verbündete nicht immer die Kämpfe der Menschen, mit denen sie agieren, oder können paradoxerweise die Hierarchien, die sie abschaffen wollen, neu erschaffen. Solidarität ist deshalb nicht unproblematisch und es ist wichtig zu hinterfragen, wann die Beteiligung von Verbündeten soziale Veränderungsbemühungen erleichtert oder untergräbt. Wie kann eine Praxis der Solidarität begründet werden? Wie können solidarische Praxen aussehen? Und was steht hinter dem Gedanken solidarischer Netzwerke?

Nicht zuletzt geht es bei der Diskussion um Solidarität auch darum, uns selbst zu befragen, wie und inwieweit mensch im aktivistischen, künstlerischen, akademischen und alltäglichen Umfeld, im Organisationsalltag und in Forschungspraktiken solidarisch handelt. Wie wird mit Entsolidarisierungsprozessen umgegangen? Wie viel Platz bleibt für Solidarität unter neoliberalen Zwängen? Und welche neoliberalen Imperative können auch hinter scheinbar solidarischem Handeln stecken?
Diese Ausgabe möchte sich dem Thema „Solidarität“ aus vielfältigen Perspektiven widmen und ist offen für verschiedene Formate.

Dementsprechend laden wir zu Beiträgen zu den folgenden Themenfeldern ein und sind dankbar für zusätzliche Perspektiven, die hier unerwähnt sind:

* Solidarität mit wem? Fragen von Inklusion und Exklusion
* Solidarität als affektive Kräfte (Emotionen, Praktiken, Beziehungen, Haltungen, Werte etc.)
* Feministische, dekoloniale und queere Möglichkeiten und Kontroversen von Solidarität
* Folgen des solidarischen Engagements von Verbündeten für den sozialen Wandel und die Gesellschaft (z.B. Kooperation, Kohäsion oder Konflikte, Dilemmata)
* Solidarität und Differenz in Bezug auf Gleichheit oder Gerechtigkeit
* Solidarität als Gruppendenken vs. Solidarität mit den „Anderen“
* Wandel von Solidaritätsvorstellungen
* Solidarität und die (Wieder)entstehung von kollektiven Identitäten
* Solidarität als akademische Praxis
* Solidarisch handeln und Aktivismus
* Solidarität und Wissen_schaffen
* …?
Wir freuen uns auf Abstracts, Ideen und Vorschläge für wissenschaftliche, aktivistische und/oder künstlerische Beiträge sowie eine kurze biografische Notiz der Beitragenden bis zum 1. März 2021 an folgende E-Mail-Adressen:
jo.menhard@posteo.de<mailto:jo.menhard@posteo.de> / sarah.nimfuehr@univie.ac.at<mailto:sarah.nimfuehr@univie.ac.at>

Die Beiträge sollen nicht länger als 25.000 Zeichen inkl. aller Referenzen sein und durchlaufen einen kollaborativen Redaktionsprozess.
Weitere Informationen für Autor:innen wissenschaftlicher oder essayistischer Beiträge:
www.kuckucknotizen.at/kuckuck/index.php/vorschau_autorinnen/1-informationen_autorinnen

Fristen:
Einsendeschluss Abstracts/Ideen: 1. März 2021
Rückmeldung zu den Einreichungen: 15. März 2021
Einsendeschluss für die Manuskripte/Beiträge: 31. Juli 2021
Entscheidung der Einreichung und Feedback: Mitte September 2021
Frist für die finalen, überarbeiteten Beiträge: 15. Oktober 2021

—-

Dr. Sarah Nimführ
Cultural Anthropologist

www.sarahnimfuehr.com<www.sarahnimfuehr.com>

Latest publications:

„Umkämpftes Recht zu bleiben. Zugehörigkeit, Mobilität und Kontrolle im EUropäischen Abschieberegime.“ Münster: Westfälisches Dampfboot, 2020. www.dampfboot-verlag.de/shop/artikel/umkaempftes-recht-zu-bleiben

„Contesting profit structures. Rejected asylum seekers between modern slavery and autonomy.“ Together with Jorinde Bijl. In: Siobhán McGuirk & Adrienne Pine (Eds.): Asylum for sale. Profit and protest in the migration industry. Oakland, CA: PM Press, 2020, 295–30. www.pmpress.org/index.php?l=product_detail&p=1097

„Reflections on collaborative knowledge production in the context of forced migration.“ Feministische GeoRundmail 83. Special Issue: Feminist research practice in geography: snashots, reflections, concepts, 29–33.<islandstudies.ca/sites/default/files/ISJNimfuhrOttoIslandscape.pdf>

<doi.org/10.1007/978-3-658-28380-3>

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dgv| Dossier zur Vorbereitung der Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) veröffentlicht

Liebe Listenbezieher*innen,

die Zusammenstellung der Einsendungen von Debattenbeiträgen, Statements
und Vorschlägen zur geplanten Umbenennung der dgv, die bis Ende November
2020 über das Online-Formular der dgv-Website eingereicht wurden, ist
nun erschienen.

Sie erreichen das über 50-seitige Dokument über diesen Link:
www.d-g-v.de/wp-content/uploads/2021/01/dgv_Dossier_Umbenennung_MAILVERSION.pdf

Ein Exemplar der limitierten Printausgabe des Dossiers ist bis Ende
Januar 2021 über die Geschäftsstelle (geschaeftsstelle@d-g-v.de) unter
Angabe der Bezugsadresse gegen Rechnung für 4,-€ (inkl. Versand) zu
bestellen

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* * * dgv-Website: www.d-g-v.de * * *
————————————————————————————————————
Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V. (dgv)
Claus-Marco Dieterich | Geschäftsführer
c/o Institut für Europäische Ethnologie / Kulturwissenschaft
Deutschhausstr. 3 | D-35037 Marburg
geschaeftsstelle@d-g-v.de
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NEUERSCHEINUNG| Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde (Jg. 64/65)

Liebe Listenmitglieder,

gerne möchten wir Sie auf die gerade erschienene neue Ausgabe der
Rheinisch-westfälischen Zeitschrift für Volkskunde hinweisen.

Die 1954 gegründete Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde
enthält regionale und überregionale Beiträge auf dem Gebiet der
Volkskunde, Kulturanthropologie bzw. der Alltagskulturforschung. Die
Themen stehen für die Vielfalt der Inhalte und Methoden im Fach, sie
sind sowohl historisch als auch gegenwartsorientiert. Dabei bezeichnet
„rheinisch-westfälisch“ nicht die Grenzen des Interesses, vielmehr
bildet es den Ausgangspunkt für einschlägige Forschungen.

Seit 2020 erscheint die Zeitschrift bei Waxmann und wird getragen von
vier partnerschaftlich verbundene Instituten und Vereinen:
– das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn,
– das Kulturanthropologische Institut Oldenburger Münsterland, Cloppenburg,
– die Westfälische Vereinigung für Volkskunde e.V., Münster,
– die Rheinische Vereinigung für Alltagskulturforschung e.V., Bonn.

Zur aktuellen Ausgabe, Jahrgang 64/65 2019/2020, gelangen Sie unter
www.waxmann.com/ausgabeAUG100396.

Mit den besten Grüßen

Paula Brauer

STELLENAUSSCHREIBUNG| Praktikum (Freilichtmuseum am Kiekeberg, Bildung und Vermittlung)

Praktikum im Freilichtmuseum am Kiekeberg.
Abteilung Bildung und Vermittlung

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist ein aktives, lebendiges Museum mit volkskundlichem Schwerpunkt in Hamburgs Süden.

Zur Unterstützung in der Abteilung Bildung und Vermittlung suchen wir (ab Juni) insbesondere für das Kinderferienprogramm „Sommerspaß am Kiekeberg“ engagierte Praktikanten (m/w).

Was Sie bei uns tun können:

* Mitarbeit in allen Bereichen der Abteilung
* Einblicke in die allgemeine Museumsarbeit
* Selbständiges Arbeiten in einem jungen, dynamischen Team
* Vorbereitung und Organisation von Veranstaltungen
* Materialpflege und -beschaffung
Ihr Praktikum kann als Grundlage für eine weiterführende Abschlussarbeit genutzt werden, wir unterstützen Sie gern dabei.

Was Sie mitbringen sollten:

* begonnenes Studium der Kulturgeschichte/Volkskunde/Sozial- und Wirtschaftsgeschichte oder Pädagogik
* praktisches Geschick
* erste Arbeitserfahrungen in relevanten Bereichen
* Interesse an Kultur, insbesondere an der Museumsarbeit
* sprachliches Geschick
* EDV- und/oder Verwaltungskenntnisse von Vorteil
* Flexibilität, Organisationstalent, Selbständigkeit, Belastbarkeit
Beginn: ab Juni
Dauer: 2-3 Monate
Vergütung: Wir zahlen eine Kostenerstattung von 300 Euro monatlich.

Ihr Ansprechpartner
Steffen Otte
Tel. (0 40) 79 01 76- 30 otte@kiekeberg-museum.de

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angabe von Zeitraum, Qualifikation und Interesse an:

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Steffen Otte
Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf
otte@kiekeberg-museum.de
Informationen zum Freilichtmuseum am Kiekeberg erhalten Sie unter www.kiekeberg-museum.de.

Durch die Abgabe Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass wir Ihre personenbezogenen Daten für dieses Bewerbungsverfahren speichern und verarbeiten.
Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.
Informationen zum Datenschutz erhalten Sie unter http www.kiekeberg-museum.de/datenschutz

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihnen Ihre Auslagen für das Bewerbungsgespräch nicht erstatten können.
Wünschen Sie Ihre Unterlagen bei Nichtberücksichtigung zurück? Dann senden Sie einen frankierten Rückumschlag mit.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde als familienfreundlicher Betrieb mit dem FaMi-Siegel ausgezeichnet.

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NEUERSCHEINUNG| M. Waltz ‚Identifikation, Begehren, Gewalt‘

Liebe Kolleg*innen, ein frohes neues Jahr!

Und dies mit den besten Wünschen zu ihrer/eurer Kenntnis:

Der Bremer Kulturwissenschaftler Matthias Waltz hat mit seiner 1993
publizierten Studie ‚Ordnung der Namen‘ eine kulturwissenschaftliche
Perspektive eröffnet, in der Mauss‘ Tauschtheorie, dessen
strukturalistische Wendung bei Lévi-Strauss und Lacans intersubjektive
Konzeptualisierung der Psychoanalyse ein Verständnis vom Menschen als
Kultur-geprägtem Subjekt ermöglichen, das eng verwandt mit, aber deutlich
differenzierter ist als ähnliche poststrukturalistische Ansätze bei
Bourdieu, Butler oder heute Reckwitz.

Mit dem Sammelband ‚Identifikation, Begehren, Gewalt‘
<www.springer.com/de/book/9783658104139?utm_medium=display&utm_source=criteo&utm_campaign=3_fjp8312_product_dach&utm_content=de_banner_29012020#otherversion=9783658104146>,
den Waltz‘ Schülerin Juliane Rytz herausgegeben hat, liegt nun eine
Sammlung seiner zwischen den späten 80er Jahren und heute entstandenen
Aufsätze vor. Themen sind u.a. die Kultur des School-Shooting, Michel
Houellebecq, das Geschlechterverhältnis, Verantwortung, die alte
bürgerliche Welt und ihre postmoderne Auflösung, Lacan als
Kulturtheoretiker…

Mit einer Einleitung von mir, in der ich Versuche, Waltz den Platz in der
psychoanalytischen Tradition des volkskundlichen Denkens einzuräumen, den
er einnimmt – ohne es selbst zu wissen und auch ohne dass die Volkskunde
dies bislang wirklich wahrgenommen hätte. Das Buch bietet nun die
Möglichkeit, dies zu ändern. Und sich an Waltz‘ radikalem Kultur-Denken zu
erfrischen.

Mit Grüßen,
Jochen Bonz

SONSTIGES| Feiertagspause kv-Liste: 24.12.20 – 3.1.21

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VERANSTALTUNG| Workshop des Ständigen Ausschusses für Studium und Lehre der dgv: 15.1.21

Liebe Lehrvernetzungs-Interessierte,

kurz vor den Feiertagen möchten wir uns nun noch einmal an Sie und Euch wenden und das Programm für den anstehenden Workshop am 15.1.21 um 10:00 Uhr vorstellen, den Sarah May, Simone Stiefbold und ich als Mitglieder des Ständigen Ausschusses für Studium und Lehre der dgv in Form eines Zoom-Meetings anbieten.

Wir wünschen uns ein möglichst offenes Format, das uns allen viel Spielraum bieten soll, miteinander ins Gespräch zu kommen und vor allem innovativen Ideen reichlich Raum zu geben.

An gemeinsamen Fragen haben wir fürs erste identifiziert:

– Welche Bedarfe an Vernetzungen gibt es? Also themenorientiert, auf der Ebene unterschiedlicher Standorte (national wie international) oder interdisziplinär?
– Welche Formate wären denkbar? Exkursionen, Lehrforschungsprojekte, digitale Lehre?
– Welche Services stellen die Universitäten bereit? Gibt es nationale Austauschprogramme für Lehrende?
– Welchen Nutzen bringen Lehrvernetzungen für Nachwuchswissenschaftler_innen, externe Lehrende (Berufspraktiker_innen, Lehrende und Studierende?
– Wie sähe eine wünschenswerte Implementierung strukturierter Lehrvernetzung der dgv aus?

Darüberhinaus sind wir natürlich sehr gespannt auf Ihre und Eure Wünsche und Ideen.
Wenn Sie sich ein wenig vorbereiten möchten, bringen Sie gern Informationen zu bestehenden Austauschprogrammen mit.

Unser Wunsch wäre es, mit möglichst konkreten Zielformulierungen aus dem Workshop zu gehen, die wir bei der Hochschultagung in Tübingen vorstellen und weiterentwickeln können.

Daher planen wir, im Anschluss an den Workshop von 10-12 Uhr noch eine Stunde lang den Zoom-Raum offen zu lassen, so dass sich etwaige Vernetzungen und gegenseitige Dates anbahnen können.

Bisher sind wir eine überschaubare Gruppe von ca. 10 Teilnehmer_innen und freuen uns, falls sich noch weitere Personen am 15.1.21 einfinden möchten. Bitte melden Sie sich daher bei mir bis zum 11.1.21 an, ich versende dann zeitnah vor dem Workshop den Zoom-Link, damit wir alle nicht den Überblick bei den vielen Online-Angeboten verlieren.

Wir wünschen Ihnen und Euch erholsame, vielleicht auch mal digital diätische Feiertage, einen guten Rutsch und bitte bleiben Sie und bleibt alle wohlauf

Antje van Elsbergen zusammen mit Sarah May und Simone Stiefbold

Dr. Antje van Elsbergen

Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft
Deutschhausstr. 3, Zi A116
Tel: 064212823783
Email: ave@staff.uni-marburg.de <mailto:ave@staff.uni-marburg.de>

Schon entdeckt? Alle Studiengänge der Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie/Empirischen Kulturwissenschaft und Co. auf einen Klick unter
<www.kulturstudieren.org/>

Website: www.kulturstudieren.org <www.kulturstudieren.org/>
Social Media: Facebook <www.facebook.com/kulturstudieren/> und Instagram <www.instagram.com/kulturstudieren/>
Eine Initiative des Ständigen Ausschusses für Studium und Lehre (Deutsche Gesellschaft für Volkskunde)

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VERANSTALTUNG| „(In)Stabilitäten“ Onlinetagung 5./6.02.2021

Liebe Listenmitglieder, liebe Interessierte,

wir freuen uns, Sie zur Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung am 5.
und 6. Februar 2021 einladen zu dürfen. Das Thema des Projekts
2020/2021 lautet „(In)Stabilitäten“.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der
Homepage der Isa Lohmann-Siems Stiftung (www.ils-stiftung.de), oder
schauen Sie auch gern auf unseren digitalen Programmflyer:
ils-stiftung.de/files/ILS-Stiftung/tagungsflyer/ILSS-Tagungsflyer15-online-Version.pdf

Ein kurzer Vorgeschmack:

(In)Stabilitäten werden häufig als Tatsachen erlebt und aufgefasst.
Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass mit diesen Begriffen
Wahrnehmungen und Werturteile bezeichnet sind, die sich sowohl als
kulturell konstruiert als auch historisch bedingt erweisen. Einerseits
kann Stabilität Sicherheit versprechen, für Beständigkeit, soziales
Wohlergehen, politische Ordnung oder auch Planbarkeit stehen, während
Instabilität das Unwägbare, Krisenhafte, ja sogar das Bedrohliche und
Gefahrvolle zu umfassen vermag. Andererseits kann Stabilität sich zu
Stillstand, Stagnation und bloßer Routine verfestigen. Dann wird das
Potenzial der Instabilität erkennbar, die unter dem Wagnis der
Experimentalität für die Öffnung von Möglichkeitsräumen sorgt. Das
heißt, Stabilität und Instabilität bilden keine starren Antagonismen.
Vielmehr bedingen sie sich gegenseitig und stehen in ständiger
Wechselwirkung zueinander. Die Bewertung von (In)Stabilitäten kann per
se immer nur im Vergleich zu einem Anderen und damit in einem
zeitlichen Verlauf gedacht werden.

Die Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung will (In)Stabilitäten
deshalb nicht als voneinander trennbare und als endgültig gedachte
Zustände, sondern als produktive, prozesshafte und damit auch brisante
Spannungsverhältnisse in den Blick nehmen und dichotome Denkfiguren
aufbrechen. Sie fokussiert aus einer interdisziplinären Perspektive
auf Praktiken und Strategien unterschiedlichster Akteur*innen, die
diskursiv und performativ (In)Stabilitäten erzeugen. Fragen nach den
jeweiligen Wahrnehmungsbedingungen sowie deren historischer
Wandelbarkeit sollen dabei besondere Berücksichtigung finden.

Die Tagung wird digital über ZOOM stattfinden.

Herzliche Grüße aus Hamburg,
Julia Kloss-Weber, Sina Sauer & Marie Rodewald
Projekt 2020/2021: „(In)Stabilitäten“

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NEUERSCHEINUNG| Kieler Blätter für Volkskunde 52/2020

Liebe Kolleg*innen, liebe Listenmitglieder,

pünktlich zum Weihnachtsfest freuen wir uns, Sie auf das Erscheinen der
Kieler Blätter zur Volkskunde 52/2020 aufmerksam machen zu dürfen.

Aus dem Inhalt:

Norbert Fischer – Memorials des maritimen Todes: Über Denkmäler, Grabsteine
und Friedhöfe an der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeküste, S.
7-34.

Stefanie Samida – Leute machen Kleider oder Über das Selbermachen in der
Populärkultur, S. 35-54.

Miltiadis Zermpoulis – Von der Flucht zur griechischen Mittelklasse. Eine
Ethnographie über soziale Veränderung und materielle Integration eines
Flüchtlingsstadtteils im Thessaloniki der Nachkriegszeit, S. 55-76.

Kristin Riedelsberger – „It’s like we’re in Sexual Rehabilitation… but with
our minds!”. Die Netflix-Show „Too hot to handle” und der neue Wert der
Enthaltsamkeit, S. 77-100.

Krister Steffens – Ein „Stück Urtyp unserer Landschaft“? Volkskundliches
Wissen als identitätspolitische Ressource in den Zeitschriften „Die Heimat“
und „Schleswig-Holstein“ 1950-1955, S. 101-129.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne unter
<mailto:kielerblaetter@volkskunde.uni-kiel.de>
kielerblaetter@volkskunde.uni-kiel.de

Die Redaktion der Kieler Blätter wünscht viel Spaß bei der Lektüre,
besinnliche Festtage und kommen Sie alle gesund ins neue Jahr.

Mit besten Grüßen

Sonja Windmüller, Nils Hansen und Katharina Schuchardt

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